COVID-19

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Ameisenbeseitigung

Die kleinen Ameisen sind zwar nur ein paar Millimeter groß, können aber trotzdem lästig sein. Im Sommer sind die Ameisen am meisten anzutreffen. Man findet sie oft im Garten, wenn sie Pflanzen befallen oder zu Hause, wenn sie in Massen das Haus stürmen.

Ameisen als Schädlinge zu betrachten ist eigentlich falsch, denn sie sind in Wirklichkeit sehr nützlich und spielen eine große Rolle in der Natur. Sie sind sehr effektive Schädlingsvertilger. Doch sie haben auch viele Eigenschaften, die das Hobby von Gärtnern schwieriger machen. Wir erklären Ihnen, wie man Ameisen beseitigen kann, wenn diese doch lästig werden sollten.

Da Ameisen sich eines ausgezeichneten Kommunikationssystems bedienen, ist es kaum verwunderlich, dass sie fast nie alleine auftreten. Die Hautflügler leben in enormen Staaten und weisen eine charakteristische fein strukturierte Arbeitsteilung auf. Sie vertilgen tote Tiere oder lockern die Erde auf. Sie ernähren sich hauptsächlich von Schädlingen.

Bevor Sie beim Bekämpfen der lästigen Insekten zu den eher radikalen Methoden greifen und den gesamten Ameisenstaat vernichten, sollten Sie darüber nachdenken, dass Ameisen ja nützliche Tiere sind, die für das Gleichgewicht in der Natur eine große Rolle spielen. Überlegen Sie sich deswegen, ob es nicht besser wäre, die Ameisen nur zu beseitigen. Statt mit der chemischen Keule auf Ameisen loszugehen, raten wir deswegen, sich zuerst bewährter Hausmittel zu bedienen, um die Insekten zu beseitigen.

Verschiedene Arten von Ameisen

In unserer Breiten leben rund 100 Ameisenarten. Man kann sie oft durch die Größe unterscheiden, die ca. zwei bis zehn Millimetern beträgt, oder durch die Farbe und die Art, wie die Ameisen ihr Nest bauen. Die Arten des Nestbaus sind über der Erde, in altem Holz oder in Gebäuden. Im Garten kommen meist zwei Ameisenarten vor, und zwar die Gelbe Wegameise (Lasius flavus) und die Schwarze Wegameise (Lasius niger). Häufiger kommt die Schwarze Wegameise vor; sie wird oft einfach Gartenameise genannt.

In einem Ameisenstaat gibt es an die 500 Arbeiterinnen. Als Nahrung verzehren die Schwarzen Wegameisen vorwiegend Honigtau verschiedener Insekten, wie Blattläuse, Schildläuse, Blattflöhe und Zikaden. Sie erbeuten aber auch verschiedene Insektenarten.  Ameisen gehören zu den Allesfressern, sie vertilgen alles von Schmetterlingen, Spinnen, Raupen, bis hin zu Pilzen, Pflanzensäften und Honigtau von Blattläusen.

Ameisen schützen Blattläuse

Die Ameisen, die sich draußen im Garten befinden, mögen eher süße Nahrung, Honigtau und die Ausscheidungen von Schild- und Blattläusen. Sie folgen den Läusen bis in die Spitze ihrer Pflanzen und bieten den Läusen sogar Schutz vor ihren Fressfeinden. Um sie erfolgreich und endgültig beseitigen zu können, muss man auch die Läuse vernichten. Man sollte die Pflanze stärken, denn die Schädlinge mögen eher geschwächte Pflanzen.

Essbares verschließen

Die Ameisen geraten oft auf Nahrungssuche ins Innere eines Hauses. Werden sie fündig, stellen sie als Erstes sicher, dass ihre Artgenossen ihnen zur neu entdeckten Nahrungsquelle folgen können, indem sie eine Duftspur legen. So kommt es zu der typischen Ameisenansammlung. Wer sich angewöhnt, Essensreste und Krümel schnell zu beseitigen, kann dem vorbeugen. Nahrungsmittel sollten in Behältern gelagert werden, die luftdicht verschließbar sind, auch im Kühlschrank. Man sollte außerdem jeden Tag den Müll hinausbringen.

Ameisen mit Gerüchen bekämpfen

Durch das Abdichten von Ritzen mit Silikon kann man ihnen den Zugang ins Haus versperren. Man kann auch mit kräftigen Gerüchen Ameisen bekämpfen, denn diese stören ihren Orientierungssinn. Zum Beispiel hilft das Auftragen von Ölen oder Kräuter-Konzentraten, Lavendel, Minze, Zitronenschalen, Essig, Zimt, Chilli, Gewürznelken und Farnwedel auf ihre Eingangswege und wo Nester gebildet werden, die Ameisenplage zu bekämpfen.

Überkleben Sie einen Abschnitt der Ameisenstraße mit einem Stück Klebeband. Dadurch vernichten Sie die Duftspur, die den Ameisen als Wegmarkierung dient, sodass diese nicht mehr zu dieser potenziellen Futterquelle zurückfinden.

Kalk gegen Ameisen

Ameisen bekämpfen können Sie auch durch alkalische Mittel, wie zum Beispiel Kreide oder Kalk. Die Tierchen mögen es nicht, mit Kreide oder Kalk in Berührung zu kommen, und werden es vermeiden, darauf zu gehen, doch sie können versuchen, die Stelle zu umgehen. Die Methode mit dem Ausschütten von Backpulver ist aber umstritten. Seine Wirkung ist sehr begrenzt, die Ameisen kann man dadurch womöglich aber etwas fernhalten.

Kies an Stelle von Sand verwenden

Gartenplatten werden im Frühling schnell warm und sind daher ein beliebter Ort für die Ameisen, um ihr Nest darunter zu bauen. Sie bewerkstelligen das, indem sie Krümmel für Krümmel Sand heraustragen, bis die Platte nicht mehr stabil liegt. Deswegen sollte man beim Verlegen der Platte feinen Kies statt Sand als Untergrund verwenden, denn diesen können die Ameisen nicht wegtragen. Eine andere Möglichkeit wäre, die Fugen mit Mörtel zu verschließen.  Heutzutage kann man mithilfe von bestimmten Produkten die Pflasterfläche komplett ameisen- und unkrautdicht machen.

Umzug organisieren

Andere Ameisenarten kann man in Höhlen und unter dem Rasen finden. Man kann die Ameisen beseitigen, indem man ihnen einen Umzug organisiert. Dazu brauchen Sie einen Blumentopf, den Sie mit getrocknetem Gras und ein bisschen Marmelade füllen. Stülpen Sie den Blumentopf über das Nest. Die Tierchen werden nach und nach in den Topf umziehen und ihre weißen Eier mitnehmen. Nachdem die Ameisen umgezogen sind, können Sie den Blumentopf anheben (am besten mit einer Schaufel), in eine Plastikkiste legen und irgendwo weiter weg absetzen, mindestens 30 Meter von Ihrem Haus entfernt.

Ameisen mithilfe von Hausmitteln bekämpfen

Bevor man ans Vernichten der kleinen Insekten denkt, sollte man sich immer überlegen, ob das wirklich notwendig ist und ob es nicht vielleicht einen anderen Weg gibt. Wenn man aber beschlossen hat, dass man die Tierchen vernichten muss, kann man sich auch mit Hausmitteln aushelfen. Fürs Vernichten der Insekten hat sich in erster Linie abgestandenes Bier bewährt, in das man einen Löffel Honig gemischt hat. Dieses schüttet man in einen Behälter, der flach ist, aber senkrechte Wände hat, und platziert es auf einer Ameisenstraße. Die Ameisen werden vom süßlichen Geruch angelockt, woraufhin sie in die Flüssigkeit hineinfallen und ertrinken. Hier gibt es aber auch einen Nachteil: Bier vernichtet nicht nur zuverlässig Ameisen, sondern zieht neben auch Schnecken an. Wenn die Hautflügler ein Hochbeet befallen, kann man sie vernichten, indem man das Ameisennest mehrere Male mit Wasser flutet. Wenn man sich erhofft, die Ameisen endgültig zu vernichten, dann sollte man sich auf keinen Fall damit begnügen, sie aufzusaugen oder zu zertreten, denn die Ameisen orientieren sich nämlich entlang einer Spur von Duftstoffen. Wenn Sie einzelne Insekten vernichten oder aufsaugen, bleibt die Duftspur bestehen und die Artgenossen können dieser nach wie vor folgen. Wenn Ameisen sich in Ihre Blumentöpfe und -tröge eingenistet haben, können Sie sie beseitigen, indem Sie den Bau mit der Gießkanne regelmäßig fluten.  Oft werden die Hautflügler auf Terrassen vom Zuckersekret von Blattläusen angelockt. Wenn Sie die Blattläuse bekämpfen, sind Sie in Folge auch die Ameisen bald los.

Ameisenstaaten

Waldameisen sind sehr soziale Tiere, sie organisieren sich ihr Zusammenleben in enormen Ameisenstaaten, die Hunderte bis mehrere Tausende von Tieren umfassen. Dafür bauen sie sich ein Ameisennest, das oft auch Ameisenhaufen genannt wird. Es besteht aus Erde, Fasern von Pflanzen oder Harz und erreicht manchmal eine Höhe von ungefähr einem Meter. Dabei erstreckt es sich auch ebenso tief in die Erde. Die Größe des Hügels ist direkt proportional zur Wärmespeicherkapazität des Nestes. Wenn das hektische Krabbeln Tausender Insekten eine sogenannte Ameisenstraße bilden, bedeuten das lediglich, dass gerade Nahrung zum Ameisenbau getragen wird.

Fakten über Ameisen

  • Sie fressen alles, von verschiedenen Insekten über Pilze, Pflanzensäfte bis hin zu Honigtau von Blattläusen.
  • Sie haben einen bedeutenden Einfluss auf die Umwelt. Sie helfen dabei, die oberste Schicht der Erde ständig umzuschichten und sie leisten durch die Verbreitung von Pflanzensamen einen wesentlichen Beitrag zur Vegetation.
  • Die meistverbreiteten heimischen Arten von Ameisen sind die Schwarze Wegameise und die Rote Waldameise. Diese Arten können auch ein Alter von 20 Jahren erreichen.
  • Die einzige Aufgabe im Leben einer geflügelten männlichen Ameise ist es, die Ameisenkönigin mit Nachwuchs zu versorgen.
  • Während der Paarungszeit können die Insekten fliegen.

Für Menschen ungefährlich

Die Ameisen stellen für den Menschen keine Gefahr dar und so besteht auch nicht immer die Notwendigkeit, sie zu vernichten. Fühlen sich die Ameisen aber bedroht, versprühen sie die sogenannte Ameisen- oder Methansäure. Diese kann auf der Haut brennen, doch diese minimale Menge ist für Menschen harmlos, solang man keine Allergie dagegen hat.

Hilfe von außen holen

Mit unseren Tipps sollten Sie die Ameisen, die Ihr Haus und Hof plagen, beseitigen können. Wenn Sie sich beim Bekämpfen der Insekten aber überfordert fühlen, haben Sie immer die Möglichkeit, einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu rufen, der sich für Sie des Problems annehmen und die lästigen Tierchen beseitigen wird. Seien Sie aber vorsichtig, dass Sie nicht auf Schwindler hereinfallen, und informieren Sie sich vor der Beauftragung eines Kammerjägers gut über seinen Hintergrund.